Der Kampf gegen die islamistische Gefahr bedeutet Kampf gegen das Erdoğan-Regime!

Wir sind schockiert über die terroristischen Angriffe in Wien und Frankreich. Wir sind in Gedanken bei den Hinterbliebenen und wünschen allen, die Schreckliches erlebt und gesehen haben, viel Kraft. Diese Angriffe machen einmal mehr klar, dass wir Islamismus, Dschihadismus und allen menschenfeindlichen Ideologien die Stirn bieten müssen.

Doch das sind leere Worte, wenn wir nichts dagegen unternehmen, dass europäische Politiker*innen und Konzerne islamistische Regime wie das in der Türkei oder in Saudi-Arabien unterstützen. Denn es sind diese Regime, die weltweit islamistische Kräfte fördern. Islamistische Terroristen sind keine Einzeltäter, Islamismus und Dschihad werden seit Jahrzehnten auch von NATO-Staaten gefördert, um den Mittleren Osten zu destabilisieren und eigene ökonomische und geopolitische Interessen durchzusetzen. Das muss aufhören!

Der Ruf nach Zusammenhalt und Solidarität, der auf den Terror folgt, bleibt inhaltsleer, wenn wir weiter zulassen, dass westliche Regierungen Kriege im Mittleren Osten anheizen, die erst den Boden für ein Erstarken des Islamismus schaffen. Solidarität gegen den Terror bedeutet deshalb für uns auch, für eine wirklich demokratische und solidarische Gesellschaft zu kämpfen, in der für Kriegsprofiteure und menschenfeindliche Ideologien kein Platz ist.

Insbesondere Erdoğan will Angst bei den Staaten und Völkern Europas verbreiten, sie mit seinen Terroraktionen erpressen und dadurch an Macht gewinnen. Die Staaten Europas sollen die Augen vor seinen Kriegen und Massakern, die er mit Hilfe seiner dschihadistischen Söldner in Kurdistan und der umliegenden Region verübt, schließen.
Erdoğan stachelt mit seinen Hassreden gegen Europa seit geraumer Zeit Dschihadisten in aller Welt auf. Die Antwort der Bundesregierung darauf ist, den Despoten Erdoğan weiterhin zu hofieren und sein Regime mit Milliarden von Euros sowie unsäglichen Waffendeals weiter zu unterstützen.

Wir fordern, dass der Islamismus nicht nur innenpolitisch, sondern auch außenpolitisch bekämpft werden muss. Dazu gehören ein Ende der Unterstützung des Erdoğan-Regimes durch die Bundesregierung und harte Sanktionen gegen alle Staaten, die den globalen Dschihadismus fördern!

KON-MED – Konföderation der Gemeinschaften Kurdistan in Deutschland e.V.