KON-MED: Im Februar für Abdullah Öcalan auf die Straßen

Der kurdische Dachverband KON-MED widmet den Februar der Freiheit von Abdullah Öcalan und kündigt vielfältige Aktivitäten unter dem Motto „Die Zeit ist reif: Freiheit für Öcalan, Schluss mit Faschismus und Besatzung in Kurdistan“ an.

Der bundesweite Dachverband KON-MED (Konfederasyona Civakên Kurdistaniyên li Almanya) widmet den Februar der Freiheit von Abdullah Öcalan und kündigt vielfältige Aktivitäten unter dem Motto „Die Zeit ist reif: Freiheit für Öcalan, Schluss mit Faschismus und Besatzung in Kurdistan“ an.

„Mit unseren fünf Föderationen, unseren Räten und Tausenden Aktiven werden wir uns an der vom internationalen Aktionskomitee ,Freiheit für Abdullah Öcalan’ ausgerufenen globalen Kampagne beteiligen“, heißt es in einer aktuellen Erklärung:

„Die Zeiten im türkisch-kurdischen Konflikt stehen derzeit auf Sturm. Erdogans Regierungspartei AKP führt nicht nur seit geraumer Zeit einen Krieg gegen die kurdische Bevölkerung im eigenen Land, auch gegen die Errungenschaften der Kurdinnen und Kurden in Syrien und im Irak setzt sie auf militärische Eskalation. Eine friedliche politische Lösung der kurdischen Frage scheint deshalb derzeit so fern wie lange nicht mehr. Der Kampf der kurdischen Gesellschaft um Selbstbestimmung hat sich zum Schlüsselelement der demokratischen Neugestaltung und Stabilisierung der Türkei sowie der gesamten Region entwickelt. Zentral für die Lösung der kurdischen Frage und die Demokratisierung der Türkei ist in diesem Sinne die verfassungsrechtliche Anerkennung der Kurdinnen und Kurden, auf deren Grundlage ihre kulturellen, sprachlichen und politischen Rechte garantiert werden. Eine zentrale Bedingung von kurdischer Seite für einen Frieden ist die Beendigung der Isolation Abdullah Öcalans, der sich seit seiner völkerrechtswidrigen Verschleppung im Februar 1999 aus der griechischen Botschaft in der kenianischen Hauptstadt Nairobi auf der türkischen Gefängnisinsel Imralı befindet.“

KON-MED will mit seinen Aktivitäten im Februar auch auf den Hungerstreik politischer Gefangener in der Türkei aufmerksam machen und weist auf die Briefkampagne an die UN und die „100 Gründe“-Kampagne der kurdischen Frauenbewegung hin. Im Februar werden in Deutschland zahlreiche Demonstrationen stattfinden, außerdem soll eine mobile Bibliothek durch die Bundesrepublik touren und Informationen von und über Öcalan verteilen.

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